2026

5. Dan Kyusho Jitsu D.K.I. für Josef Ries

Am Sonntag, den 26.04.26 auf dem Kyusho Jitsu Lehrgang in Landsberg wurde Josef Ries der 5. Dan in D.K.I. (Dillman Karate International) von Fritz Oblinger (DKV Beauftragter für Kyusho Jitsu (Deutscher Karate Verband)
EKA Shotokan Referent (European Kyusho Akademy) und Christan Gembe (Nanadan Dillman Karate International (D.K.I.) - Ryukyu Kempo stellvertretend für Georg Dillman 10. Dan Okinawan-Stil, im Ryūkyū-Kempo verliehen.

Kyusho Jitsu wird immer unabhängig zu einer weiteren Kampfkunst betrieben. Bei Josef Ries ist das der 8. DAN im Karate. Die Inhalte mit denen sich Kyusho Jitsu beschäftigt ist der Kampf mit Vitalpunkten (Akkupunkturpunkte) am Körper. Die ermöglicht einen schwächeren Verteidiger gegen einen stärkeren Angreifer zu bestehen. Die Vitalpunkte werden aber auch zur inneren Energiearbeit genutzt und können in den Kampfkünsten für heilende Effekte eingesetzt werden.
Durch dieses Diplom wurde bescheinigt, dass sich Josef Ries durch persönlichen Fleiß, Kenntnisse und ein Verständnis des Karate okinawanischer Herkunft angeeignet hat, die ihn befähigen, den Rang des 5. Gradmeister schwarz zu tragen.

Frühjahrslehrgang Karate Club Neuburg

Zum erfolgreichen Weihnachtslehrgang baut der Karate Club künftig einen zweiten Lehrgang im Frühjahr auf.

Ziel ist es benachbarte Vereine zu erreichen und deren Trainern eine Weiterbildung in unterschiedlichsten Bereichen zu ermöglichen. Für die Vereinsmitglieder aus anderen Vereinen ist es eine optimale Vorbereitung auf anstehende Prüfungen.

Als Referenten stellten sich dieses Jahr Josef Ries 8. DAN Karate, 5. DAN Kyusho Jitsu und Karatelehrer sowie Stephan Lange 6. DAN Karate, 3. DAN Kyusho Jitsu und Gesundheitstrainer zur Verfügung.

Themenschwerpunkt war bei Ries die Kata Meikyo (klarer Spiegel). Die Übungsform sollte durch das Üben zu einem Geist, der so makellos wie die Oberfläche eines Spiegels ist, zu gelangen. In der ersten Einheit wurde der Ablauf der Kata didaktisch und methodisch vermittelt. In der zweiten Einheit war der Hauptschwerpunkt die Anwendung der Bewegungsform mit einem Gegner. Ries vermittelte bei seinen Anwendungen unterschiedlichste Vitalpunkte die es ermöglichen als schwächere Person gegen einen stärkeren Angreifer zu bestehen.

Lange vermittelte in seinen Einheiten die Kata Chinte (seltene Hand). Bei dieser Kata werden sehr seltene Fäuste verwendet (unterschiedlichste Handstellungen zum Kämpfen). Auch hier wurden in der ersten Einheit der Ablauf der Kata didaktisch und methodisch vermittelt. In der zweiten Einheit wurde die Kata ebenfalls angewendet, allerdings war hier der Augenmerk, den Raum zu bewachen (Hitsu). Schwerpunkt war hier von einem Angriff direkt in einen zweiten Angriff über zu gehen.
Die Teilnehmer lobten den neuen Auftakt und waren mit den Lerninhalten sehr zufrieden.

Gürtelprüfung am 19.03.2026

Neuburger Karateka starten motiviert in das Frühjahr

Der Karate Club Neuburg kann sechs neue Gurtträger verzeichnen. Die Monatelange Anstrengung der Prüflinge hat sich nun gelohnt, die Prüfer Stephan Lange 6. DAN und Josef Ries 8. DAN waren sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen ihrer Schüler. Es wurden Prüfungen in der Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe abgenommen. In der Unterstufe liegen die Schwerpunkte auf eine korrekte Gewichtsverteilung in den verschiedenen Ständen. Auch sollte hier gelernt werden eine Körperspannung zu zeigen. In der Mittelstufe ist es wichtig, den richtigen Hüfteinsatz zu erlernen. Außerdem sollten die Techniken rhythmisch korrekt sein, d.h. der Einsatz der Hände sollte zusammen mit dem Einsatz der Beine beendet werden. Die Zielsetzung in der Oberstufe sind in der Hauptsache Dynamik und Kraft zu steigern, dazu kommt ein deutlich größeres Spektrum an Techniken wie in den vorangegangenen Stufen. Die Karateprüfung besteht aus vier Säulen.
1. Das Kihon – Die Grundschule, sie ist das Fitnessstudio des Karatekas, hier werden Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Flexibilität trainiert.
2. Die Kata – Die Katas sind das Archiv des Karate, in ihr sind alle relevanten Techniken und Kampfsituationen in Bewegungsformen abgelegt.
3. Das Kumitee – Der Kampf, erlernen der unterschiedlichen Distanzen beim Kämpfen und das Reagieren auf unterschiedliche Rhythmen in den Kampfkombinationen.
4. Das Bunkai – Hier wird die Kata in Anwendung aufgeschlüsselt, dabei entsteht das Erlernen der Selbstverteidigung.

Teilnehmer auf Foto: v.l. Josef Ries, Maximilian Huber, Hanna Breuer, Katharina Stangl, Arlinda Bushi, Stephan Lange

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